Tipps zum Schnäppchenkauf - Deal Webseiten und andere hilfreiche Informationen

Ob im Internet oder im realen Leben: Ständig werden wir gelockt von Rabattaktionen, Sonderpreisen und ähnlichen Angeboten. Hier nicht zuzuschlagen, fällt oft nicht leicht. Aber wo gibt es eigentlich die besten Schnäppchen?

Tipps zum Schnäppchen-KaufWer kennt das nicht: Eigentlich benötigt man nicht unbedingt einen weiteren Messerblock, aber wenn er doch hier gerade so furchtbar günstig angeboten wird, wie soll man da nein sagen? Auch bei Kleidung und Schuhen kann man oft nur schwer widerstehen, wenn beispielsweise das Paar Schuhe von 99 € auf 50 € heruntergesetzt ist oder der eigentlich nicht ganz so gut sitzende Anzug plötzlich nicht mehr 250, sondern nur noch 99 € kostet. Auch wenn Schuhe und Anzug nicht so ganz dem eignen Stil entsprechen, Schnäppchen ist eben Schnäppchen, auch wenn das supergünstige Sonderangebot nach dem Kauf nur im Schrank liegt. Schnäppchen sind verlockend, kaum einer schafft es, ihnen zu widerstehen. Weder im realen Leben, wenn man ein Angebot in einem Geschäft sieht, noch im Internet, wo Tag für Tag tolle Rabattaktionen locken. Aber wo gibt es eigentlich die besten Schnäppchen?

Schnäppchen im Internet

Gerade das Internet bietet eine Reihe verlockender Angebote. Das liegt daran, dass Händler ihre Ware online in riesigen Mengen und weltweit anbieten und verkaufen können, oft keine Miete für einen Laden zahlen müssen, weil sie nur Online-Händler sind und weil der Einkauf im Internet schnell, bequem und einfach per Mausklick abläuft. Es fließen keine echten Geldscheine, sondern der Kauf wird per Transaktion abgeschlossen – Kunden werden hier nicht von hohen Summen oder dem Verlust ihrer echten Geldscheine abgeschreckt und schlagen schneller zu, viele werden auch von Ratenkäufen angelockt. Außerdem ist das Angebot im Netz verdammt groß, so bleibt Händlern oft kein anderer Weg, als ihre Kunden mit Schnäppchen-Preisen anzulocken.

Auf Webseiten wie www.guenstiger.de, www.billiger.de und Co. finden User die besten Angebote. Auch den günstigsten Preis in der näheren Umgebung zeigen die meisten dieser Seiten an. Hier kann man nach entsprechenden Produkten suchen, den günstigsten Anbieter wählen und sofort online bestellen – falls die Ware auf Lager ist.

Deal-Webseiten

Für wahre Sparfüchse und Schnäppchenjäger sind Anbieter wie www.groupon.de, www.dailydeal.de, www.schnaeppchenfuchs.com, www.mydealz.de und www.sparwelt.de das Spar-Paradies. Allerdings funktionieren die hier angebotenen so genannten Deals etwas anders als „konventionelle“ Schnäppchen. Man meldet sich auf dem entsprechenden Portal einmalig an und bekommt von diesem Zeitpunkt an täglich Mails mit aktuellen Gutschein-Deals. In einem vorher festgelegten Zeitraum kann man bestimmte Produkte, Dienstleistungen, Reisen und Co. zu sehr großzügigen Rabatten erwerben. Man erhält nach Ablauf der Zeit, während der ein Deal angeboten wird, einen Gutschein für seinen gekauften Artikel und kann diesen beim entsprechenden Anbieter einlösen. Die Bezahlung erfolgt per Online-Bezahlsystem (Paypal o.ä.) und wird direkt an den Anbieter der Deal-Seite gezahlt. Dieser rechnet dann mit dem Händler oder Dienstleister ab, bei dem man den Gutschein erworben hat. Der Clou an solchen Deals ist, dass die Anbieter innerhalb kürzester Zeit eine Menge Interessenten für ein angebotenes Produkt bekommen, welches so günstig ist, dass viele Schnäppchenjäger zuschlagen (auch solche, die unter normalen Umständen nicht auf die Idee gekommen wären, das angebotene Produkt/die Dienstleistung überhaupt zu kaufen). Ein Deal findet nur dann nicht statt, wenn sich nicht genügend Käufer dafür finden, was aber so gut wie nie vorkommt.

Bei Deal-Webseiten spart man also bares Geld – kauft aber oft auch Dinge, über deren Erwerb man normalerweise wahrscheinlich nicht nachgedacht hätte.

Schnäppchen dank Smartphone

Seit Smartphones als intelligente Alleskönner den Markt überfluten und herkömmliche Handys ablösen, ist der Schnäppchenkauf auch im realen Leben einfacher und bequemer geworden. Apps, die den Barcode oder QR-Code entziffern können sind sehr praktisch und helfen teilweise sogar dabei, die besten Angebote der Stadt oder Umgebung herauszufiltern. Einfach das Smartphone an den Barcode halten, schon bekommt man Informationen zum besten Preis der Stadt. Das funktioniert noch schneller und einfacher, als wenn man die einschlägigen Schnäppchenseiten zu Hause im Internet nacheinander abgrast.

Für Smartphones gibt es außerdem praktische Apps wie beispielsweise sparen-im-netz.de. Die App ist eine Art Spar-Ticker, die den Schnäppchenmarkt scannt. Der User wird informiert, sobald ein passendes Angebot oder eine tolle Aktion läuft. Die Redaktion von Spar-Ticker prüft alle aktuellen Aktionen und gibt ihre Meinung dazu ab. Und wenn man als User ein bestimmtes Produkt sucht, kann man der Redaktion den Preis durchgeben, sie bewertet diesen und sucht das günstigste Angebot in der Umgebung heraus.

Einkaufen in der realen Welt

Für nicht internet-affine Menschen bieten sich jahresbedingte Saison-Schlussverkäufe an, hier sind Waren wie Kleidung und andere Textilien teils bis zu 70 % preisreduziert. Zwar wurde die gesetzliche Schlussverkaufsregelung schon 2004 abgeschafft1 . Doch der Handelsverband HDE geht davon aus, dass drei Viertel der rund 400 000 Einzelhändler in Deutschland an der freiwilligen Rabattschlacht teilnehmen – schon alleine, um die Regale leer zu bekommen und so Platz für neue Waren zu machen. Schnäppchenjäger kommen hier garantiert auf ihre Kosten.

Outlet-Stores (Hersteller-Direktverkaufszentrum – FOC)

Wer unabhängig von der kurzen Zeitspanne der Schlussverkäufe auf Schnäppchensuche gehen möchte, hat die Möglichkeit, in einem der hiesigen Outlet-Stores vergünstigt einzukaufen. Bei Outlets handelt es sich um Fabrikverkaufszentren, die ihre Ware direkt vom Hersteller beziehen und diese deshalb extrem günstig anbieten können. Im Jahre 1971 entstand das erste Outlet-Center in Pennsylvania, das Konzept der FOCs wurde seither ständig optimiert. In einem Outlet-Center finden sich meist um die 60-100 Läden gebündelt, das Angebot reicht dabei von Textilien über Sportartikel und Schuhe, bis hin zu festlicher Kleidung und Elektrogeräten.

In Europa gibt es inzwischen um die 160 Factory-Outlets, sechs davon sind in Deutschland angesiedelt. Zu den ausländischen Outlets mit deutschem Einzugsgebiet zählt in den Niederlanden das Designer-Outlet Roermond.

Weiterführende Informationen:

Einzelnachweise:

  1. weitere Informationen dazu auf der Seite des HDE – Handelsverband Deutschland: http://www.einzelhandel.de/pb/site/hde/node/7457/Lde/index.html?QUERYSTRING=rabattaktionen

Autor: Luise Maurer Google+

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