Verkaufsoffener Sonntag und die gesetzliche Regelung in Köln
Wer will, kann in Köln so gut wie immer einkaufen.
Selbst sonn- und feiertags haben vielerorts die Geschäfte offen. Das Ladenschlussgesetz in Nordrhein-Westfalen gilt seit dem 21. November 2006 und ist recht lax gehalten. Dadurch dass den Stadtteilen unabhängig voneinander viermal im Jahr ein verkaufsoffener Sonntag gestattet ist, können Shoppingwütige sich jeden Sonntag einen anderen Bezirk zum Einkaufen heraussuchen. Im Jahr 2010 hat das Rathaus in Köln 73 Anträge für verkaufsoffene Sonntage genehmigt. Die einzigen Einschränkungen für verkaufsoffene Sonntage sind hohe Feiertage, dann müssen alle Läden geschlossen sein; außerdem darf nur ein verkaufsoffener Sonntag im Dezember stattfinden.
Besondere Warengruppen
Verkaufsstellen von Blumen, Bäckerei- und Konditorwaren, Zeitschriften und Zeitungen dürfen an jedem Sonntag (außer an hohen Feiertagen) für fünf Stunden öffnen.
Die SPD-Führung des Landes will das Gesetz zukünftig verschärfen. So sollen verkaufsoffene Sonntage dann stärker an besondere Anlässe gekoppelt werden.